In Feltre, umgeben von Grün, befindet sich der deutsche Friedhof, der die Überreste der gefallenen Deutschen des Ersten Weltkriegs sammelt. Der Friedhof San Paolo liegt am Stadtrand von Feltre und beeindruckt durch seine harmonische Schlichtheit; die Grabsteine sind Kreuze, und zu jedem Kreuz gehört ein Soldat. Eingebettet in die wunderschöne Natur, die die Stadt Feltre umgibt, beherbergt der Deutsch-San Paolo-Friedhof die sterblichen Überreste von 273 bayerischen Alpenkorps, die in dieser Gegend während der Kämpfe am Monte Grappa gefallen sind. Dieser Erinnerungsort wurde 1939 gegründet, kurz nach dem nahegelegenen Mausoleum von Quero.
Das Eingangsgebäude, aus Kalkstein gefertigt und über eine Treppe zugänglich, befindet sich auf dem Gipfel eines sanften Hügels. Im Inneren des Friedhofs bewahrt ein kleiner Portikus, der am Eingang angebaut ist, eine Gedenktafel mit den Namen der Gefallenen, die dort ruhen.
Es handelt sich um einen einfachen Grünbereich, der von einer niedrigen Ziegelmauer umgeben ist, auf der ordentlich 273 Kreuze aus rotem Porphyr platziert sind. Um dorthin zu gelangen, muss man die kleine Kirche San Paolo betreten, die aus dem 16. Jahrhundert stammt, wo sich auch die Gedenktafel mit den Namen derer befindet, die im Friedhof ruhen.
Der Friedhof verdankt seinen besonderen Charakter der hügeligen Landschaft, die ihn umgibt und die jenseits der niedrigen Umzäunung sichtbar ist.