Vor 25 Jahren von Ivan Fossa, einem naturbegeisterten Menschen aus Puos d’Alpago, ins Leben gerufen, als Antwort auf die zahlreichen Anfragen von lokalen Wissenschaftlern und Lehrern, die sich wünschten, die große naturräumliche Vielfalt der Region in einer einzigen Struktur zusammenzufassen und zu bewahren, um sie Kindern, Jugendlichen, Familien und allen Liebhabern der reichen Biodiversität des Bellunese-Gebiets näherzubringen. Die Ausstellungen sind über die drei Etagen des Gebäudes verteilt und bieten mit didaktischem Anspruch interessante Sammlungen und Objekte aus allen Bereichen der Naturwissenschaften, die sich auf das Alpago-Tal und die gesamte Provinz Belluno beziehen.
Der Besuch des Museums beginnt mit dem Bereich, der der Zoologie der Wirbeltiere im Erdgeschoss gewidmet ist. Hier sind alle faunistischen Gruppen des bellunesischen Gebiets vertreten: Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere, die hervorragend erhalten wurden und von Ivan Fossa selbst gespendet wurden. Setzt man den Besuch im ersten Stock fort, kommen die reichen Sammlungen von Insekten, Spinnen, Schmetterlingen und Weichtieren hinzu.
Zwei Säle sind zudem der Geologie und Mineralogie gewidmet und analysieren die verschiedenen charakteristischen Aspekte des Gebiets sowie zahlreiche Objekte, die die geologische Geschichte des Alpago und der Dolomiten dokumentieren. Einige Vitrinen vertiefen das Thema der Paläontologie; ein sehr seltener Fund ist beispielsweise der Unterkiefer eines Odontoceten (einer delfinähnlichen Art, die einst das alte Meer des Alpago bewohnte), Archäologie mit antiken Fundstücken aus der römischen Epoche, die am Standort Staol di Curago in der Nähe von Pieve d’Alpago gefunden wurden, und die menschliche Anatomie, die durch detaillierte Lehrtafeln erklärt wird. Im obersten Stockwerk befindet sich der große Raum, der der Botanik gewidmet ist, mit speziellen Dioramen, die einige Lebensräume, die von Tieren und prähistorischen Jägern bevölkert waren, originalgetreu nachbilden, den reichhaltigen Sammlungen von Pilzen (Mikothek) und von Holz in Querschnitt (Xilothek) sowie unter den ausgestellten Objekten einem Unterkiefer eines Odontoceten (einer delfinähnlichen Art, die einst das alte Meer des Alpago bewohnte) und außerdem in der für Fische vorgesehenen Ausstellung dem bekannten Sampierolo, einem endemischen Fisch des Lago di Santa Croce.
Free entry with the possibility of guided tours by reservation only for groups of at least 6 people during the week and on weekends.