Die Masiere di Vedana sind eine riesige und chaotische Ansammlung von Felsblöcken, die durch einen uralten Erdrutsch entstanden sind, der zunächst auf den alten Gletscher des Cordevole gefallen ist und dann durch das langsame Fließen des Eises „verstreut“ wurde, das einst die heutigen ruhigen Felder bevölkerte, die von Füchsen und Dachse, Spechten und Käuzchen bewohnt sind.
Der Weg beginnt in der Ortschaft San Gottardo, die seit der Antike von Mönchen bewohnt ist, wo noch die Spuren des alten Dorfes bleiben.
TIEFERGEHENDE INFORMATIONEN und GESCHICHTEN:
Ein endloser Steinbruch, karg und trocken, mühsam besiedelt von spärlicher und kümmerlicher Vegetation. Es ist die zerrissene Landschaft der Masiere di Vedana, ein faszinierendes und rätselhaftes Mikrokosmos, der am Rande des Parks in der Umgebung der Certosa di Vedana liegt. Über den Ursprung der Masiere schweben zahlreiche Legenden (wie es oft bei den geheimnisvollen Phänomenen der Natur der Fall ist). Die Entstehung dieses imposanten Morastfeldes mit großen Blöcken ist jedoch mit einer Reihe von großen Abrutschungen zu verbinden, die sich gegen Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 15.000 Jahren) vom Monte Peron gelöst haben, als das Ende (Vorderseite) des Cordevole-Gletschers in der Senke von Mas-Peron lag, der mittlerweile vollständig vom Piave-Gletscher getrennt war. Es handelt sich also um eine große Ansammlung von „Gletschersteinen“, das heißt, von Erdmassen, die sanft von einer Gletscherzunge in der Abschmelzphase verstreut wurden. Eine einzigartige „feuchte Oase“, verloren in dieser trockenen, steinigen Wüste, ist der moränische Teich von Vedana, gespeist von unterirdischen Wasseradern und gelegen in einer kleinen Senke, entlang der Richtung eines alten verlassenen Tals des T. Cordevole.
NÜTZLICHE INFORMATIONEN:
- Abfahrt und Ankunft: Ort San Gottardo (Sospirolo)
- Dauer: 1 Std.
- Schwierigkeit: T – Touristisch
- Länge: 2 km
- Höhenunterschied: 29 m
- Minimale Höhe: 380 m
- Maximale Höhe: 409 m
- Art der Route: Zwei Schritte vor den Toren des Parks
Man befindet sich in einer natürlichen Umgebung, die Respekt erfordert:
- Verbot der Blumenentnahme
- Verbot des Badens
- Keine Lärmbelästigung
- Verbot des Feuermachens
- Keinen Müll hinterlassen, sondern ihn in den vorgesehenen Behältern entsorgen (auch Zigarettenstummel, Taschentücher, Masken und biologischer Abfall)
- Personen unter 18 Jahren müssen begleitet werden
- Hunde müssen an der Leine geführt und deren Exkremente eingesammelt werden
- Den Weg nicht verlassen
- Die lokale Tierwelt nicht stören
Es wird empfohlen, sich über die Website der ARPAV über eventuelle Unwetter قبل di prendere den Weg zu informieren.